Rollkunstlauf

Die Trainerinnen:

Seit weit über 20 Jahren baut der 1. Hanauer REC in der Ausbildung seiner Rollkunstläufer auf ein erfolgreiches Trainergespann: Mit den Landesverbandstrainerinnen Brigitte Striefler-Knöll und Renate Heinz führt der Verein seine Sportler regelmäßig zu neuen Erfolgen auf internationaler und nationaler Ebene.

Ihre eigenen Erfolge als Eiskunst-läuferin feierte Renate Heinz noch unter ihrem Geburtsnamen Renate Schoof. Als dreimalige Hessen-meisterin wurde sie 1964 in den Olympiakader berufen. Noch vor den Spielen in Innsbruck schied sie jedoch verletzungsbedingt aus dem Kader aus und mußte ihre aktive sportliche Karriere auch auf Rollen beenden.

 Einmal dem Rollsport verschrieben, übernahm die heutige Vorsitzende der Lehr- und Leistungskommission des Hessischen Rollsportverbands (HRV) ihren ersten Trainerposten in Frankfurt, bevor sie 1969 als Übungsleiterin zum 1. Hanauer REC wechselte. Mit Cornelia Schmoll, Sylvia Breiter, Dietmar Wiegand und Katrin Seyffarth brachte die Bruchköbelerin mehrfache Hessenmeister hervor. Melanie Seng wurde Deutsche Meisterin und nahm an mehreren Europa und Weltmeisterschaften teil. Ihre Tochter Natalie Heinz wurde 2003 und 2004 Weltmeisterin.

Brigitte Striefler-Knöll startete in ihrer aktiven Zeit - damals hieß sie noch Brigitte Striefler - in der deutschen Rollkunstlauf-Meisterklasse. Die Deutsche Jugendmeisterin auf Rollen von 1968, die zeitweise auch für den 1. Hanauer REC startete, nutzte ihre sportliche Erfahrung gleichermaßen aus, um sie bei Nachwuchssportlern in Erfolge umzusetzen.

Nach dem Erhalt der Übungsleiterlizenz 1971 begann die Hanauerin 1972 beim HREC als Rollkunstlauftrainerin. Die Leistungen von Hessenmeisterin Claudia Harlos sind ebenso auf ihre Arbeit zurückzuführen wie ein weiterer Hessenmeistertitel für Sylvia Breiter, die später noch Süddeutsche Meisterin wurde. Neun Deutsche Meistertitel erreichten die von Brigitte Striefler-Knöll trainierten Vierergruppen im Laufe ihrer Trainertätigkeit. Im Rolltanzen gelang es ihr, verschiedenen Paare in Hessen wie auch Süddeutschland auf das oberste Siegerpodest zu verhelfen. Die Formation des HREC wurde unter Ihrer Leitung Hessenmeister, Deutscher Meister, Europameister und 1999 zweiter der Weltmeisterschaft .

Die Sportler:

Die Sportler kommen als kleine "Häschen" zu uns. So heißen nämlich die Neuanfänger, die bei uns lernen, wie man sich auf Rollen bewegt. Meistens schon im Alter von nur 3 Jahren. Nach einiger Zeit können sie dann ihre ersten vereinseigenen Prüfungen ablegen: Freiläufer - Figurenläufer heißen sie dann und können in der nächst höheren Gruppe trainieren.
Es gibt bei uns im Rahmen des Clubtrainings je eine Stunde wöchentlich für Pflicht und Kür (getrennt nach Alters- und Leistungsgruppen) und eine für das Schritttraining. Darüber hinaus hat jeder die Möglichkeit, bei unseren beiden Trainerinnen Privatlektionen zu nehmen, um sich weiter zu verbessern

Wer höher hinaus möchte, der muß sich dann den Klassenlaufprüfungen stellen, die vom Hessischen Rollsport Verband in Darmstadt durchgeführt werden. Hier gibt es für Pflicht und Kür jeweils 4 Stufen; wenn die erreicht sind, dann hat man es allerdings auch schon zu etwas gebracht.

Alle zwei Jahre muß man in die nächste Altersstufe wechseln und mit 18 Jahren gelangt man dann in die "Meisterklasse", wenn man sich für die "Leistungsschiene" entschieden hat