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Clubprofil |
Rollkunstlauf / Formationslauf |
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Wir
über uns : Rund 75 aktive Rollkunstläuferinnen und -läufer
trainieren derzeit auf der
vereinseigenen Rollsportanlage des 1. Hanauer REC. Dabei stellt der Verein
sowohl für Breiten- als auch für Spitzensportler das richtige
Trainingsprogramm. Neben den klassischen Kunstlaufdisziplinen bieten wir
interessierten Sportlern auch die Möglichkeit zum Vierergruppen- oder
Formationslauf, so daß der Teamgeist nicht zu kurz kommt. Die Mannschaften des
Inlinehockeys haben sich erfolgreich einen Stammplatz in den verschiedenen Ligen
gesichert. In
seiner über siebzigjährigen Geschichte hat der Verein bis heute zahlreiche
erfolgreiche Einzelsportler sowie Paare, Tanzpaare und nicht zuletzt
Vierergruppen hervorgebracht. So ist der Name des 1. Hanauer REC bei Welt- und
Europameisterschaften längst nicht mehr unbekannt. Aber auch unsere
Schaulaufgruppen aller Kategorien nehmen seit vielen Jahren regelmäßig
erfolgreich bei internationalen Wettbewerben teil. Weit über die Grenzen Hanaus hinaus sind auch die vorweihnachtlichen Aufführungen des 1. Hanauer REC bekannt. Seit 1981 inszeniert der Verein regelmäßig so bekannte Geschichten wie den „Nußknacker“, die „Schneekönigin“ oder „Mary Poppins“. Dabei stehen grundsätzlich alle Aktiven auf Rollen. Auf Dezember 2000 dürfen sich die Zuschauer wieder freuen, denn für diesen Termin sind wieder neue Aufführungen eines Weihnachtsmärchens vorgesehen.
Das gesamte Vereinsgelände mit seinen Einrichtungen ist unser privater Besitz.
Deshalb ist es auch unsere Aufgabe dafür zu sorgen, daß alles in Ordnung
gehalten und gepflegt wird. Wir sind daher auf die Mithilfe aller
Vereinsmitglieder angewiesen; nicht nur, um Veranstaltungen durchzuführen,
sondern auch bei der Pflege der Anlage.
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Vereinsanschrift:
1. Hanauer Roll- und Eissport- Club 1924 e.V. Brucknerstrasse 63a 63452 Hanau Tel.: 0 61 81 - 8 14 46 (nur während Veranstaltungen besetzt) Geschäftsstelle: 1. Hanauer Roll- und Eissport- Club 1924 e.V Bruckner Str. 68 63452 Hanau |
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Rollsportanlage: Die Anlage des 1. Hanauer REC ist Leistungszentrum in Hessen und Austragungsort zahlreicher Veranstaltungen des Hessischen und Deutschen Rollsport-Verbandes.
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Mitgliederzahl: ca. 190, davon 80 aktive Leistungssportler |
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Vorstand: |
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Trainingszeiten:
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Mitgliedsgebühren |
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"Minderjährige können nur zusammen mit einem Elternteil aufgenommen werden!" |
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Aufnahmeantrag |
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| >> Aufnahmeantrag Hanauer REC << | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Vereinsgeschichte des 1. Hanauer REC
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Die Anfänge.. Kaum
ließ der Winter das Wasser zu Eis gefrieren, da trieb es schon einige Mädchen
und Jungen aus Hanau nach der Schule auf die Eisweiher der Familie Günther -
unweit der heutigen Rollsportanlage des 1. Hanauer REC. So trafen sich auch
zwischen Weihnachten und Neujahr 1924 eine Handvoll junger Leute zum geselligen
Schlittschuhlaufen auf der selbstgeschaffenen Eisbahn. Die
Idee, zusammen mit der lustigen Gruppe einen Verein zu bilden, ging in diesen
Tagen auf den Gründer Paul Luchterhand
zurück. Flugs wurde ein entsprechender Verein mit dem Namen »Eislauf Verein
Hanau« (EVH) aus der Taufe gehoben. Das heutige Ehrenmitglied Ellen
Baumgärtel war damals als eine der Jüngsten mit von der Partie, als die
ersten Vereinsmitglieder die Idee Paul Luchterhands in die Tat umsetzten. An fünfzig,
sechzig oder gar siebzig Jahre des Bestehens ihres EVH hatten die Gründungsmitglieder
zu dieser Zeit nicht gedacht. Doch die weiterhin kalten und eisreichen
Wintermonate in den ersten Jahren nach der Gründung hielten den kleinen Verein
am Leben. Als
dann der Rollsport immer populärer wurde, ergriff der noch junge Verein in
Hanau die Chance und organisierte für die interessierten Sportler
Übungsmöglichkeiten
auf den wenigen asphaltierten Straßenflächen der Stadt. Zunächst trafen sich
die Rollschuhläufer auf dem Mälzboden der Brauerei Kaiser, später auf dem
Heumarkt und schließlich auf der eigens geschaffenen Rollschuhbahn im
Strandbad Mosler. Erst
als 1943 die Gefahr durch Luftangriffe zu groß wurde, mußte der
Trainingsbetrieb des EVH eingestellt werden. Der Verein lebte jedoch weiter: In
den fünfziger Jahren wurde das Rollschuhlaufen in einer Holzhalle im Stadion
Wilhelmsbad wieder ermöglicht. Nachdem sich der Sportbetrieb des EVH nunmehr im
wesentlichen auf Rollen verlagerte, entschieden sich die Mitglieder 1956 für
einen neuen Namen. Von nun an hieß der Verein »1. Hanauer Roll- und
Eissport-Club 1924 e.V.«. Victor Bolze, der die Vereinsführung 1957 übernahm, stand nun vor der Aufgabe, eine neue und geeignete Trainingsstätte für seine Rollsportler zu schaffen. Mit viel Idealismus und Unterstützung der Stadt Hanau sowie des Landes-Sportbundes Hessen, wurde an der Brucknerstraße nach Feierabend und an Sonntagen in drei Jahren schließlich die erste vereinseigene Rollschuhbahn mit den Maßen 42x27 Meter gebaut. Das Werk der Mitglieder, die sich erfolgreich als „Tiefbauamateure“ probierten, wurde mit einem großen Schaulaufen 1960 eingeweiht. Die wachsende Zahl der Mitglieder erforderte anschließend den Bau eines Clubhauses mit Umkleidemöglichkeiten und sanitären Anlagen. Vor dieser nächsten wichtigen Aufgabe stand der 1961 neu gewählte Vorsitzende, Willy Miketta. Bereits 1967 konnte das Clubhaus seiner Bestimmung übergeben werden. der Hessische Rollsportverband vergab daraufhin erstmals die Hessischen Landesmeisterschaften nach Hanau.
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Bau der Rol Der
Trainingsausfall auf der Freiluftbahn bei schlechter Witterung und im Winter
sowie die steigende Zahl der Mitglieder machten nun einen Hallenbau
erforderlich. Die Verwirklichung dieses dritten Bauab-schnitts auf dem Gelände
der Rollsportanlage des 1. Hanauer REC sollte tragende Aufgabe des 1972 gekürten
Vorsitzenden Philipp Weber sein. Als erster Verein in Hessen errichtete der 1.
HREC mit erheblicher finanzieller Unterstützung der Stadt Hanau und des Landes
Hessen sowie seiner Mitglieder bis 1975 eine Rollsporthalle. Rollschuhtraining
rund um die Uhr war von nun an in Hanau kein Tabu mehr. Seit dieser Zeit verfügt
der Hanauer REC über eine der schönsten und größten Rollsportanlagen in
Deutschland. Infolge der guten Trainingsmöglichkeiten auf der vereinseigenen Rollsportanlage und der hervorragenden Vorbereitung durch die qualifizierten Trainerinnen Renate Heinz und Brigitte Striefler-Knöll blieben die sportlichen Erfolge nicht aus, so daß sich der 1. Hanauer REC zur »Rollkunstlauf-Hochburg« in Hessen entwickelte und langsam das Augenmerk des Deutschen Rollsport Bundes (DRB) auf sich zog. Schon 1976 vergab der DRB deshalb die Deutschen Jugendmeisterschaften nach Hanau. Damit bewies der Verein erstmals bei einer nationalen Großveranstaltung von besonderer Bedeutung sein Organisationstalent, und so wurde die Meisterschaft in sportlicher und geselliger Hinsicht ein voller Erfolg. |
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1977
übernahm der frühere Fachwart für Rollkunstlauf, Lothar
Haus, den Vereinsvorsitz. Dank seiner Initiative und
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| Wiederum international besetzt war der ebenfalls 1983 ausgerichtete Deutschland-Pokal, bei dem sich der Traditionsverein schon auf die bevorstehenden Aufgaben vorbereiten sollte. Nur ein Jahr darauf trafen sich 79 Aktive und ihre Begleiter auf dem Gelände zu den Europameisterschaften 1984 im Rollkunstlaufen, einem Ereignis, das ihnen bestimmt in guter Erinnerung bleiben wird. Auch für die sportfreudige Stadt Hanau waren dies die ersten Europameisterschaften, die hinter ihren Toren stattfand. Im Hinblick auf diese und weitere bevorstehende Veranstaltungen in der Rollsporthalle des 1. Hanauer REC, ließ der Verein unter Lothar Haus einen Hallenanbau mit weiteren Umkleideräumen und einem Gymnastiksaal bauen. | ||
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Schließlich
richtete der bereits routinierte Verein 1988 zum dritten Male eine Süddeutsche
Meisterschaft auf seiner Rollsportanlage aus. Der damalige Vorstand scherzte zu
dieser Zeit noch in seinem Programmheft mit dem Hinweis: „Weltmeisterschaft
1990 in der Hanauer August-Schärttner-Halle?“ - Wie schnell der Traum
Wirklichkeit wurde, bewies sich nur zwei Jahre darauf. Im Oktober 1990 empfing
der 1. Hanauer REC Rollsportler aus zwanzig Nationen der Welt und setzte ein
neues Zeichen in seiner Geschichte. Wiederum die erste und bisher einzige WM in
der Stadt Hanau wurde von dem erfahrenen Verein zu internationaler Zufriedenheit
organisiert und durchgeführt. Der 1991 ins Amt gewählte 1. Vorsitzende, Oswald
Vonbirn, konnte dann an die Tradition anknüpfen, als 1993 zum vierten Mal
die Süddeutschen Meisterschaften in Hanau stattfanden.
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