Rollkunstlauf

“Rollkunstlaufen ist wie Träumen mit seinem Körper.”

Wie sonst kann man das Gefühl eines Rollkunstläufers beschreiben, der mit Rollen unter den Füßen über eine ebene Fläche gleitet. Es ist ein Gefühl von Freiheit. Vielleicht sogar ein kleines bisschen wie Fliegen. Ein schmaler Grad zwischen Erfolg und Niederlage. Denn so schön und grazil dieser Sport von außen auch aussieht, er kann einiges von seinen Sportler*innen abverlangen. Gefordert werden Disziplin, Ehrgeiz und Leidenschaft.

 

Rollkunstlaufen ähnelt dem Eiskunstlaufen, wird jedoch auf Rollschuhen ausgeübt. Unterteilt wird das Rollkunstlaufen in verschiedene Disziplinen wie Kür, Pflicht, Paarlauf, Rolltanzen, Solotanz, Show, Formationstanz und andere. Der Sport kann in einer Gruppe mit mehreren Sportler*innen, zu zweit oder alleine ausgeführt werden. Für jeden ist was dabei.

Das Kürlaufen, ein choreografisches Programm auf Musik, ist geprägt von Schrittfolgen, Sprüngen und Pirouetten. Im Fokus stehen läuferische sowie tänzerische Aspekte.

Beim Pflichtlaufen werden verschiedene geforderte Figuren auf vorgegebenen, aufgezeichneten Kreisen vorgetragen. Im Wettbewerb werden zu Beginn einige der geometrischen Figuren (Pflichtbögen) ausgewählt, die dann von allen Sportler*innen einer Klasse nacheinander gelaufen werden müssen.

Bei dieser Disziplin sind vor allem die Konzentration und Körperspannung gefragt.

Bei allen Disziplinen steht eines im Fokus: Der Wille, die Rollschuhe zu beherrschen, besser zu werden und nach einem Sturz wieder aufzustehen. Kurz gesagt, weiter zu träumen. Denn das tut man, sobald man die Rollschuhe unter den Füßen hat.